Lawinenvorhersage
Gefahrenstufe für 15. April 2026 Veröffentlicht am 14.04.2026 um 15:00

Gefahrenstufe 3 – erheblich

Früher:
AT-07-23-02
Gefahrenstufe 3 – erheblich
2500 m
Tendenz: Lawinengefahr bleibt gleich
am 16. April 2026
wet_snow Nassschnee
N S
levels
2500 m
Schneedeckenstabilität: schlecht
Gefahrenstellen: einige
Lawinengröße: groß
persistent_weak_layers Altschnee
N S
levels
2500 m
Schneedeckenstabilität: schlecht
Gefahrenstellen: wenige
Lawinengröße: groß
Später:
AT-07-23-02
Gefahrenstufe 3 – erheblich
3000 m
Tendenz: Lawinengefahr bleibt gleich
am 16. April 2026
wet_snow Nassschnee
N S
levels
3000 m
Schneedeckenstabilität: sehr schlecht
Gefahrenstellen: einige
Lawinengröße: groß
persistent_weak_layers Altschnee
N S
levels
2600 m
Schneedeckenstabilität: schlecht
Gefahrenstellen: wenige
Lawinengröße: groß
Verbreitet ungünstige Lawinensituation. Nassschnee ist die Hauptgefahr.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von nassen Lawinen am Morgen rasch an. Feuchte und nasse Lawinen können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen Hängen unterhalb von rund 2500 m.
Mit der Durchnässung nimmt die Anzahl der Gefahrenstellen im Tagesverlauf zu. Es sind am Nachmittag vermehrt nasse Schneebrettlawinen zu erwarten. Vorsicht vor allem an steilen Schattenhängen zwischen etwa 2200 und 2600 m. Nasse Lawinen können besonders dort im schwachen Altschnee anreißen und groß werden. Dies vereinzelt auch im häufig befahrenen Variantengelände. Die Lawinen können in steilen Rinnen bis ins Grüne vorstoßen.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m. Solche Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee. Die kleinen Triebschneeansammlungen sollten an kammnahen Schattenhängen im Hochgebirge vorsichtig beurteilt werden.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab. Damit gefriert die Schneedecke nur knapp. Sonne und Wärme führen im Tagesverlauf unterhalb von rund 3000 m zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke. Die hohe Luftfeuchtigkeit führt am Nachmittag auch an steilen Schattenhängen zu einem Festigkeitsverlust innerhalb der Schneedecke.
West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2200 m: Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp und weicht rasch auf. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von nassen Lawinen im Tagesverlauf an.