Lawinenvorhersage
Gefahrenstufe für 16. Februar 2026 Veröffentlicht am 15.02.2026 um 16:00

Gefahrenstufe 3 – erheblich

AT-07-02-02
Gefahrenstufe 3 – erheblich
Waldgrenze
Tendenz: Lawinengefahr steigt
am 17. Februar 2026
persistent_weak_layers Altschnee
N S
levels
Waldgrenze
Schneedeckenstabilität: sehr schlecht
Gefahrenstellen: einige
Lawinengröße: groß
wind_slab Triebschnee
N S
levels
Waldgrenze
Schneedeckenstabilität: sehr schlecht
Gefahrenstellen: einige
Lawinengröße: mittel
Die Verhältnisse abseits der Pisten sind gefährlich. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Der Neuschnee und die mit dem starken Westwind entstehenden Triebschneeansammlungen können sehr leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen v.a. in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten oberhalb der Waldgrenze. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze.
Stellenweise können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und vereinzelt groß werden, v.a. an West-, Nord- und Osthängen.
Diese Stellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.

Mit dem Schneefall nehmen die Gefahrenstellen im Tagesverlauf zu. Es sind einzelne spontane Lawinen zu erwarten.

In tiefen und mittleren Lagen sind mit dem Regen kleine nasse Lockerschneerutsche zu erwarten, vor allem an Böschungen und an sehr steilen Grashängen.

Schneedecke

Am Montag fallen verbreitet 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif.

Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen werden vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Im unteren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Stabilitätstests und die Meldungen der Beobachter bestätigen den schwachen Schneedeckenaufbau.

Weiterer Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind.
Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Spontane Lawinen sind zu erwarten.