Gefahrenstufe 3 – erheblich
Waldgrenze
Tendenz: Lawinengefahr bleibt gleich
am 28. März 2026
am 28. März 2026
Waldgrenze
Schneedeckenstabilität:
sehr schlecht
Gefahrenstellen:
einige
Lawinengröße:
mittel
2200 m
Schneedeckenstabilität:
schlecht
Gefahrenstellen:
einige
Lawinengröße:
groß
Abseits der Pisten verbreitet heikle Lawinensituation.
Schneedecke
- Gefahrenmuster
- lockerer schnee und wind
- bodennahe schwachschicht
Es fielen 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr.
Der Wind blies teils orkanartig. Am Freitag bläst der Wind stark bis stürmisch. Der Wind verfrachtet den Neuschnee intensiv.
Neu- und Triebschnee liegen oberhalb der Waldgrenze auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Die Altschneedecke ist schwach, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m und an Südhängen in der Höhe.
Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. An diesem ersten sonnigen Tag ist Zurückhaltung angebracht.
Mit Neuschnee und stürmischem Nordwind entstanden an allen Expositionen teils große Triebschneeansammlungen. Zudem entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Diese können oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Lawinen können in oberflächennahen Schichten anreißen. Zudem können stellenweise Lawinen in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m.
Die Gefährdung bezieht sich hauptsächlich auf alpines Schneesportgelände. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Zudem sind trockene Lockerschneelawinen zu erwarten, besonders an extrem steilen Hängen bei Sonneneinstrahlung.