Gefahrenstufe 3 – erheblich
Waldgrenze
Tendenz: Lawinengefahr bleibt gleich
am 5. Februar 2026
am 5. Februar 2026
Waldgrenze
Schneedeckenstabilität:
sehr schlecht
Gefahrenstellen:
viele
Lawinengröße:
mittel
Waldgrenze
Schneedeckenstabilität:
sehr schlecht
Gefahrenstellen:
einige
Lawinengröße:
klein
Weiterhin heimtückische Lawinensituation. Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.
Schneedecke
- Gefahrenmuster
- bodennahe schwachschicht
- lockerer schnee und wind
Es fielen vor allem von der Ortlergruppe über die Stubaier Alpen bis zu der Venedigergruppe bis zu 10 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit teils starkem Wind wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.
Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen.
Es fallen vor allem im Osten bis zu 15 cm Schnee, lokal auch mehr. Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen störanfällig.
Ausgeprägte Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke können vor allem an West-, Nord- und Osthängen immer noch von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Dies vor allem oberhalb der Waldgrenze, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Fernauslösungen sind möglich.
Die frischen Triebschneeansammlungen können vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder vereinzelt spontan abgleiten. Sie können den schwachen Altschnee mitreißen und mittlere Größe erreichen.
Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Vorsicht und Zurückhaltung sind empfohlen.